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Mittwoch, 1. Dezember 2010

Ungemütlichkeit im Wohnzimmer

Heute lag ein halber Meter Neuschnee draußen und Frauchen hat mit mir getobt und mich ganz oft fotografiert, aber mit Handschuhen wurden alle Fotos unscharf, auch dieses hier, aber die anderen waren noch unschärfer.
Als wir in die gute Stube kamen, hatte Frauchen die Idee den Bezug von meiner Kuschelmatratze (danke, Tante Romy!!) und alle Decken (wer ist hier Prinz auf der Erbse??), die darauf lagen, zu waschen. Wo einst mein Ruheplatz war, herrscht jetzt also gähnende Leere.
Ich leg mich auf die nackte Matratze. Irgendwie hab ich Bauchweh. Kann man von einem geklauten Meisenknödel und einem Teil Netz vom Meisenknödel Bauchweh kriegen? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Caruso hat ihn ausgepackt und von der Arbeitsplatte zu mir runtergeworfen, so dass ich ihn direkt fressen konnte. Leider hab ich einen Teil vom Netz übriggelassen und Frauchen kann bis vier zählen, so hat sie gemerkt, dass von vier Knödeln einer fehlte vorhin ... Mist! Sie rätselt noch rum, wer mehr gefressen hat, Caruso oder ich? - aber meine Lippen sind versiegelt (und bleiben es hoffentlich auch, denn wenn ich spucken muss, kommt alles raus - im wahrsten Sinne des Wortes!).
Aaaah! Ein Ersatzkorb!
Hier kann ich mich für den Rest des Abends meiner Verdauung hingeben.

Dienstag, 30. November 2010

Goldie kann's nicht lassen

Wenn es vor der Haustür keine Stiefmütterchen mehr gibt, die Goldie köpfen kann, macht sie sich über unsere Zimmerpflanzen her. Frauchen denkt, was macht sie denn da?
Grrr! Sie zerpflückt unsere Pflanzen!!! Frauchen nimmt die Verfolgung auf ...
... doch von Goldie sieht man nur noch einen Kondensstreifen ...
... sie bringt sich auf der Arbeitsplatte in Sicherheit und macht einen auf unschuldig! Ich sag nur: KATZEN (würg!).
Ich möchte raus zum Frisbeespielen.
Und auch die Kater Caruso, Micky und Seppel lungern vor der Terrassentür herum und warten auf unseren gemeinsamen Portier in Gestalt von Frauchen.

Sonntag, 28. November 2010

Ein Sonntag für die Quitten

Heute Morgen kam mein Frauchen auf die Idee, die Quitten, die schon seit einiger Zeit im Schuppen stehen, zu allerfeinstem Gelee zu verarbeiten. Likör ist schon fertig, da setzt sie bekannterweise ja Prioritäten ...
Quitten waschen, vierteln, entkernen, entsaften:
Das bleibt nachher übrig für den Kompost:
Hier brodelt der Saft:
Goldie und ich dösen im Wohnzimmer (uns ist langweilig).
Der erste Schwung ist fertig.
Wir machen wieder einen langen Spaziergang durch die Kälte ...
... sieht ja ganz nett aus, oder ... ?
 

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